Texte & Fotos von Sebastian Vietor

„Als überaus glücklicher Vater von zwei gesunden kleinen Kindern kann ich mir nicht vorstellen, wie es sich anfühlen muss, ein Kind zu Grabe tragen zu müssen.

Jens‘ bester Freund Robert, den er seit seiner Jugend kennt, hat seine kleine Tochter mit 3½ Jahren an den Krebs verloren.

Robert hat den Tod seiner Tochter lange Zeit nicht überwunden, so hat Jens es mir erzählt und er wollte etwas erschaffen, das seinem Leben und dem Verlust einen gewissen Sinn gibt. Er wollte aus etwas so Schrecklichem etwas Positives und Lebensbejahendes ins

Leben rufen, und so hat er sich mit seinem Freund Jens zusammengetan und „DAT KÖLSCHE HÄTZ“ gegründet.

Dadurch, dass beide schon jahrelang in der EhrenGarde in Köln aktiv tätig waren, konnten sie sich weitreichende Kontakte aufbauen und so gemeinsam die Benefizveranstaltung „DAT KÖLSCHE HÄTZ“ ins Leben rufen, bei der alle Erlöse in den „Förderverein krebskranker Kinder e.V. Köln“ fließen.

Ich ziehe meinen Hut vor Robert und Jens, die sich ehrenamtlich so hingebungsvoll dafür einsetzen, das Leben krebskranker Kinder und deren Angehörigen erträglicher und lebenswerter zu machen.

Dass es Menschen wie Jens hier in unserem Veedel gibt, macht mich glücklich und gibt mir Kraft.

Wir alle sollten nicht warten, bis etwas Schreckliches passiert, das hat Jens zurecht gesagt, sondern jetzt anfangen, etwas Gutes zu tun.

Bleibt gesund.“

Mehr über den Fotografen Sebastian Vietor und seine Ausstellung „Menschen am Lenauplatz“ hier

Sebastian Vietor
Jens – Dat Kölsche Hätz