Museumsgeister

DAS WERK:

Museumsgeister
Mehrfachbelichtete Fotografie auf Hahnmühlen Papier, ca 90 x 60 cm, 2016

Was würde geschehen, wenn die auf den Bildern porträtierten Figuren die Besucher beobachten würden, während sie nicht aufpassen? Mittels der fotografischen Interaktion zwischen Ausstellungsobjekten eines Museums und den Museumsbesuchern erforscht Andrés Wertheim die verschiedenen sichtbaren Ebenen der Realität. Mit seinen „Museumsgeistern“ begleitet der argentinische Fotokünstler Andrés Wertheim den Betrachter auf einer traumhaften Phantasiereise zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

DER KÜNSTLER:

Andrés Wertheim

Geboren 1962 in Buenos Aires begann Andrés Wertheim seine Ausbildung zum Fotografen bei Horacio Coppola bevor er 1986 nach Deutschland zog. Seine Fähigkeiten vertiefte Wertheim in Videoproduktion bei den Maine Media Workshops in USA und in Ästhetik und Ausdruck bei Juan Travniks. Seine Dokumentationen und konzeptionellen Projekte führten ihn dazu, auf der ganzen Welt zu reisen.

Seine Fotografien wurden in National Geographic, The Independent, Welt am Sonntag, dem Fotografenforum, The Nation, GQ und The Economist veröffentlicht. Seine fotografische Produktion wurde wiederum in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt, darunter im Architekturmuseum in Buenos Aires, auf der Photokina in Köln, in der Blue Sky Gallery in Portland (USA), im Rosizo State Museum in Moskau und im Maison Argentinien, Paris. Seine Werke umfassen private und öffentliche Sammlungen aus Argentinien, Brasilien, den USA, Deutschland, Belgien, Russland und Kanada.

mehr auf www.andreswertheim.com/

Grazien

Aufgrund der Einreisebeschränkungen hat die Bronze der argentinischen Künstlerin Paloma Mejía nicht den Weg nach Deutschland gefunden. Die Arbeiten der außergewöhnlichen Goldschmiedin werden daher nur virtuell ausgestellt.

DAS WERK:

Las tres Gracias
Bronze, ca 15 x 15 x 15 cm, 2018

„In meiner Arbeit suche ich nach einem Bild einer Frau, die von der Vision des männlichen Künstlers befreit ist, und verwende die Vulva als Symbol, das diese antiquierte Tradition in Frage stellt, die die schöpferischen Fähigkeiten von Frauen bedingt. In meiner Kunst präsentiere ich mich als viele Frauen mit Formen, die nicht dem abendländischen Schönheitsbild meiner Zeit entsprechen, und beziehe mich auf präkolumbianische Kunst. Meine weiblichen Skulpturen können mehrere Positionen einnehmen und sind nicht an einem Sockel befestigt. Gesichtslos können sie ich oder jede Frau sein.“

DIE KÜNSTLERIN:

Paloma Mejía

Paloma Mejía wurde 1991 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Sie begann ihr Studium der bildenden Kunst an der National Arts University in Buenos Aires und absolvierte an der Hochschule ESEADE ihr Studium zur Kunstmanagerin und Kuratorin. Während ihres Aufenthaltes in Paris intensivierte Mejía ihre praktischen Fähigkeiten zur Bildhauerin und Goldschmiedin in diversen Workshops und in verschiedenen Goldschmiedewerkstätten. Heute lebt und arbeitet sie in Buenos Aires wo sie einige Jahre zuvor ihre technischen Fähigkeiten an der Escuela Municipal de la Joya perfektionierte.

mehr auf www.palomamejia.org

Hand in Hand

Hier zeigen wir ein Originalkunstwerk aus der Serie „Pueblos Originarios“ des argentinischen Künstlers Juan Ramón Rojas. Seine Arbeiten finden sich in Museen, Kulturzentren und Kulturhäusern in seiner Heimat Argentinien wie auch in Europa.

DAS WERK:

La mano que aprieta
Mixed Media auf Papier, 70 x 50 cm, 2019

Seit ungefähr 20 Jahren arbeitet Juan Ramón Rojas an der Symbolik einiger indigener Völker. Im ersten Moment erscheint es, dass es sich um klassische Bilder handelt. Die Idee ist jedoch, diese Bilder durch ihre Dekonstruktion in ein anderes Werk umzuwandeln, in ein Werk, welches sich in den Strukturalismus einpasst. Es ist nicht beabsichtigt, eine Botschaft zu vermitteln. Jeder zieht seine eigenen Schlussfolgerungen durch seine eigensten Erfahrungen und den tiefen Blick ins Innere geleitet durch kraftvollen Farben und die Metamorphose aus neuzeitlichen, abstrakten und ursprünglichen Zeichen wie in der angebotenen Arbeit aus seiner Serie Pueblos Originarios.

DER KÜNSTLER:

Foto mit freundlicher Genehmigung von Pablo Jantus

Juan Ramón Rojas
Geboren 1950 in Godoy Cruz Mendoza, begann Juan Ramón Rojas sein Studium bei Mendez Terrero. 1971 zog er nach Spanien, wo er die Gravur beim uruguayischen Lehrer Antonio Andivero studierte und die Madrid Engravers Group gründete.

Wenige Jahre später präsentierte Rojas seine erste Ausstellung in der Attica Gallery. Seitdem sind seine Arbeiten in Museen, Kulturzentren und Kulturhäusern in seiner Heimat Argentinien wie auch in Frankreich, England, Spanien und Angola zu sehen.

Wichtiger Hinweis:
Farben und Formate können auf den Fotos vom Original abweichen, durch die Verfälschung von Fotografie, Display u. ä.
Die auf der Darstellung der Serie abgebildeten Arbeiten, die nicht über dem gelben Dreieck zu sehen sind, gehören nicht zum Angebot.
Mit dem Erwerb der Arbeit unterstützen Sie nicht nur die schwer von der Coronakrise betroffenen Künstler, sondern auch den bunkerK101 wie das Fortbestehen der Kunstroute Ehrenfeld… wie Gerhard Richter sagt „Art serves to establish community. It links us with others and with the things around us, in a shared vision and effort.“