Grazien

Aufgrund der Einreisebeschränkungen hat die Bronze der argentinischen Künstlerin Paloma Mejía nicht den Weg nach Deutschland gefunden. Die Arbeiten der außergewöhnlichen Goldschmiedin werden daher nur virtuell ausgestellt.

DAS WERK:

Las tres Gracias
Bronze, ca 15 x 15 x 15 cm, 2018

„In meiner Arbeit suche ich nach einem Bild einer Frau, die von der Vision des männlichen Künstlers befreit ist, und verwende die Vulva als Symbol, das diese antiquierte Tradition in Frage stellt, die die schöpferischen Fähigkeiten von Frauen bedingt. In meiner Kunst präsentiere ich mich als viele Frauen mit Formen, die nicht dem abendländischen Schönheitsbild meiner Zeit entsprechen, und beziehe mich auf präkolumbianische Kunst. Meine weiblichen Skulpturen können mehrere Positionen einnehmen und sind nicht an einem Sockel befestigt. Gesichtslos können sie ich oder jede Frau sein.“

DIE KÜNSTLERIN:

Paloma Mejía

Paloma Mejía wurde 1991 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Sie begann ihr Studium der bildenden Kunst an der National Arts University in Buenos Aires und absolvierte an der Hochschule ESEADE ihr Studium zur Kunstmanagerin und Kuratorin. Während ihres Aufenthaltes in Paris intensivierte Mejía ihre praktischen Fähigkeiten zur Bildhauerin und Goldschmiedin in diversen Workshops und in verschiedenen Goldschmiedewerkstätten. Heute lebt und arbeitet sie in Buenos Aires wo sie einige Jahre zuvor ihre technischen Fähigkeiten an der Escuela Municipal de la Joya perfektionierte.

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