Disteln

Sie sehen hier ein Originalkunstwerk des argentinischen Künstlers Patrick Gläscher. Seine Arbeiten genießen internationale Anerkennung und sind Teil institutioneller Sammlungen in Lateinamerika und Privatsammlungen im In- und Ausland.

DAS WERK:

Cordas (Disteln)
Bleistift und Grafit auf schwarzer Faserplatte, 30 x 40 cm, 2019

Das angebotene Werk ist Teil der Serie „Cardos“ (Disteln), in der Patrick Gläscher diese allgegenwärtige Blume aus der argentinischen Pampa, dem Umland seiner Heimatstadt Buenos Aires zeigt. Diese Blumen, die nach dem Ende des Sommers getrocknet sind, stehen ruhig vor dem leeren grauen Hintergrund. Mit ihrer melancholischen Schönheit aufgeladen, erinnern sie an die langanhaltende Trope der Vanitas.

DER KÜNSTLER:

Patrick Gläscher
1975 in Buenos Aires geboren studierte Patrick Gläscher an der Nationalen Schule der Schönen Künste Prilidiano Pueyrredón. Später arbeitete er als Illustrator und Dozent, bevor er sich auf die Malerei konzentrierte. Seit 1997 nimmt er an nationalen und internationalen Ausstellungen teil.
Als zeitgenössischer Künstler, dessen zentrales Thema die Beziehung zwischen Natur und ihrer Darstellung ist, interessiert er sich für die Natur nicht als tatsächlich existierenden biologisch, ökologischen Raum, sondern als einzigartigen Raum der Vorstellungskraft sowie Ausdrucksmöglichkeit. In seinen Kunstwerken wie der zu ersteigernden Arbeit reflektiert Gläscher die Natur mit modernistischer Sensibilität und Klarheit.

Wichtiger Hinweis:
Farben und Formate können auf den Fotos vom Original abweichen, durch die Verfälschung von Fotografie, Display u. ä.
Die auf der Darstellung der Serie abgebildeten Arbeiten, die nicht über dem gelben Dreieck zu sehen sind, gehören nicht zum Angebot.
Mit dem Erwerb der Arbeit unterstützen Sie nicht nur den schwer von der Coronakrise betroffenen Künstler, sondern auch den bunkerK101 wie das Fortbestehen der Kunstroute Ehrenfeld… wie Gerhard Richter sagt „Art serves to establish community. It links us with others and with the things around us, in a shared vision and effort.“

Gestrandet

Wir zeigen hier ein Originalkunstwerk des argentinischen Künstlers Carlos Muslera. Seine Arbeiten genießen internationale Anerkennung und sind Teil institutioneller Sammlungen in Lateinamerika und Privatsammlungen im In- und Ausland.

DAS WERK:

Stranded
Öl und Acryl auf Papier, 24 x 24 cm, 2019

Was ist der Körper?
Die kulturelle Tradition erzählt von einer Seele, die dem Körper innewohnt. Aber Materie ist von größter Bedeutung und unsere Erfahrung geht nicht immer so weit. Sich gegenseitig zu umarmen bewegt uns und lässt uns schweben in einem Fluss unbekannter Herkunft und Richtung. Wir sind darin, Teil eines Symbols, das sich selbst bedeutet.

Unsere umarmenden Körper ähneln einer enthemmenden Droge, aber ohne die Benommenheit, die sie hervorruft. Die Umarmung, die Schwelle von Mensch und Tier, macht uns naiv und weise. Es enthält eine Antwort, eine Neue und ambitionierte Fragen.

Mit der Präsentation dieser Bilder möchte ich diese Erfahrungen und Ideen mit einer plastischen Sprache ins Spiel bringen, die poetisch sein kann, solange sie sich selbst entziehen und auch in ein Fließen unsicherer Herkunft und Richtung eintreten kann.

DER KÜNSTLER:

Carlos Muslera
Geboren 1961 in Buenos Aires studierte Carlos Muslera Kunstgeschichte bei José Emilio Burucúa und vertiefte seine praktischen Fähigkeiten in Malerei bei Meistern wie Peter Sussmann und Alejandro Boim. Musleras Werke sind regelmäßig in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in nationalen und internationalen Galerien sowie argentinischen Museen zu sehen. Seine Arbeiten sind Teil von Sammlungen in Argentinien, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Peru, Spanien, den USA, Großbritannien und Venezuela.

Wichtiger Hinweis:
Farben und Formate können auf den Fotos vom Original abweichen, durch die Verfälschung von Fotografie, Display u. ä.
Die auf der Darstellung der Serie abgebildeten Arbeiten, die nicht über dem gelben Dreieck zu sehen sind, gehören nicht zum Angebot.
Mit dem Erwerb der Arbeit unterstützen Sie nicht nur den schwer von der Coronakrise betroffenen Künstler, sondern auch den bunkerK101 wie das Fortbestehen der Kunstroute Ehrenfeld… wie Gerhard Richter sagt „Art serves to establish community. It links us with others and with the things around us, in a shared vision and effort.“

Ruinen + Beobachter

Hier stellen wir eine Gemeinschaftsarbeit der argentinischen Künstlerin Ileana Hochmann und dem brasilianischen Fotografen Davy Alexandrisky vor. Beide Künstler genießen internationale Anerkennung und ihre Werke sind regelmäßig in verschieden Museen sowie Galerien ausgestellt.

DAS WERK:

El Pájaro Observador y las Ruinas
Serigrafie auf Fotografie, Baumwollpapier, 24 x 158 cm, 2016/2019

Die Arbeit ist Teil einer Serie aus den Ruinen unter dem Piazza Navona in Rom. Sie kann auf unterschiedlichste Weise präsentiert werden: gestellt als Multiple, schwebend im Raum sowie frei oder gerahmt gehangen (Beispiele s. Fotos).

Zwischen dem, was man sehen kann und dem, was eines Tages gesehen wird… Ein Vogel beobachtet die Überreste, bewohnt eine zerstörte Vergangenheit und bringt die ursprünglichen Konstruktionen an die Oberfläche, die zuvor im Sonnenlicht strahlten. Ileana Hochmann, zusammen mit einem anderen unermüdlichen Reisenden, dem Fotografen Davy Alexandrisky, nimmt Bilder auf, die gedruckt, graviert, digitalisiert und in Streifen und weitere Streifen aus hochwertigem Baumwollpapier verarbeitet werden. Eine poetische Aktion, die in völliger Übereinstimmung mit dem Vorschlag deutscher Künstler und Kulturschaffender des heutigen Bunkers 101 im Raum der Synagoge Ehrenfeld (1927-1938) steht. Durch eine historisch-archäologische Analogie verfolgen sie einen unsichtbaren, aber grundlegenden Faden der gemeinsamen Arbeits- und Produktionsmethode dieser beiden Künstler.
Ileana Hochmann, Buenos Aires, 2019

“Work that goes beyond the conventional scope for printmaking and photography. Since they are, not only merged by the artist, but they are also expanded out of the flat support into three-dimensional space.”
Fernando Cocchiarale, curator at Museu de Arte Moderna de Río de Janeiro.

DIE KÜNSTLER:

Ileana Hochmann
In Argentinien geboren verbringt Ileana Hochmann den größten Teil ihres Lebens in Rio de Janeiro bevor sie wieder nach Buenos Aires zurückkehrte, wo sie heute lebt und arbeitet.

Ausgebildet an der National School of Fine Arts studierte sie später an der EAV, Escola de Artes Visuais do Parque Lage in Rio de Janeiro. Technisch gesehen befasst sich ihre Arbeit auf geradezu unkonventionelle Weise mit Siebdruck, jenseits der Reproduktion und meist im Dialog mit der Fotografie. Die Überarbeitung der Materie zwischen dem Bi- und dem Dreidimensionalen bringen Objekte und Installationen in den Raum wie in der zu versteigernden Arbeit, in der die Körperlichkeit die Szenerie überschreitet.
homepage: www.ileanahochmann.com.ar

Davy Alexandrisky
Geboren im brasilianischen Niterói studierte Davy Alexandrisky erst Tourismus bevor er 1968 begann, professionell mit der Kamera zu arbeiten. Bereits 10 Jahre später eröffnete er seine erste Ausstellung. Mittlerweile haben seine Fotografien dutzende von Wänden in ganz Brasilien und im Ausland belebt von Argentinien über Bolivien, Italien, Kolumbien, Mosambik, Portugal bis Deutschland.
In vielen seiner Szenerien findet sich immer wieder die Interaktion von kulturellen und ästhetischen Aspekten wie in dem zu versteigernden Werk mit seiner tiefen kulturellen Geschichte unter dem Piazza Navona – digital beleuchtet und architektonisch verwoben unter den Räumen der brasilianischen Botschaft.
homepage: www.davyfotografia.com.br

Wichtiger Hinweis:
Farben und Formate können auf den Fotos vom Original abweichen, durch die Verfälschung von Fotografie, Display u. ä.
Die auf der Darstellung der Serie abgebildeten Arbeiten, die nicht über dem gelben Dreieck zu sehen sind, gehören nicht zum Angebot.
Mit dem Erwerb der Arbeit unterstützen Sie nicht nur die schwer von der Coronakrise betroffenen Künstler, sondern auch den bunkerK101 wie das Fortbestehen der Kunstroute Ehrenfeld… wie Gerhard Richter sagt „Art serves to establish community. It links us with others and with the things around us, in a shared vision and effort.“

Von der fernen Vergangenheit in die ungewisse Zukunft
Ileana Hochmann in ihrem Atelier – aufgenommen von Davy Alexandrisky, 2015