Perspektivwechsel | 16.04.-03.06.

Die Idee, die humoristischen und gleichermaßen gesellschaftskritischen Zeichnungen von Klaus Schaefer zu präsentieren war, Leichtigkeit in das Thema zu bringen, was uns auf ganz unterschiedliche Weise bewegt und bestimmt. Auch über ein ernstes Thema darf man Lachen, denn wenn Lachen eins immer stärkt, dann das Immunsystem.

Wohl wissend, dass es ein schmaler Grat ist, möchten wir mit dieser Ausstellung trotz aller Ernsthaftigkeit der Unbeschwertheit Raum geben, aber auch zur Reflexion der eigenen Wahrnehmung und einem Perspektivwechsel einladen, denn wir leben in der Dualität, wo Hell nicht ohne Dunkel existiert, Kälte nicht ohne Wärme. Schaefer formuliert dies so: „Die emotionale Reaktion des Betrachters, geprägt durch seine subjektive Wahrnehmung, spielt eine ebenso wichtige Rolle wie die Wahl der Darstellung und Arbeitsweise des jeweiligen Werkes selbst und ist wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Aussage. Die Natur des jeweils gezeigten Motivs wird somit zweitrangig.“   

1974 in Hamburg geboren, lebt und arbeitet Klaus Schaefer seit 2004 in Köln. In überwiegend seriellen Werkreihen, oftmals mit Motiven aus dem Bereich der Pflanzen- und Tierwelt versucht Schaefer die Grenzen zwischen klassischer Malerei, plastischem Gestalten oder grafischen Arbeitsschritten aufzuheben.

Auf der Finissage am 3. Juni kommt ein speziell für diesen Anlass angefertigtes Glasobjekt des Künstlers zur Versteigerung. Mehr zur Teilnahme und dem Objekt hier https://landmann-31.com/versteigerung/

Klaus Schaefer – Corona Demo, Mixed Media auf Papier, 40 x 100 cm, 2021

Mehr zur Serie „Corona-Satire“ hier http://schaefer-klaus.weebly.com/corona-satire.html

Ausstellungsdauer:
16.04. – 03.06.2021, täglich von 10 – 22 Uhr
Finissage Do., 03.06.2021, 18:30 Uhr
Bei Ausgangsbeschränkungen verstehen sich die Zeiten entsprechend angepasst.

Ausstellungsort:
LANDMANN-31 | Eine-ART-Passage
Landmannstr. 31 in Köln Neuehrenfeld

Aufgrund der momentanen Hygiene- und Abstandsregelungen gibt es für uns alle gewisse vorübergehende Einschränkungen und Änderungen bei Ihrem Besuch wie bspw. das Tragen einer Mundnasenbedeckung. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die in Köln aktuell geltenden Regeln.

Menschen am Lenauplatz | 30.10.-15.04.

Sebastian Vietor

Liebe auf den zweiten Blick… den Blick, zu dem der Kölner Fotograf Sebastian Vietor in seiner Ausstellung „Menschen am Lenauplatz“ einlädt oder wie er selbst formuliert: „Durch die Spaziergänge und die dadurch entstandenen Bilder lag es mir am Herzen, meine Jungs zu sensibilisieren, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen und ihre Blicke auch mal durch Ecken wandern zu lassen, die wir auf den ersten Blick vielleicht nicht wahrnehmen. Bei „Menschen am Lenauplatz“ geht es mir hauptsächlich um die Menschen, die den Lenauplatz mit Leben füllen, durch ihr Handeln bereichern und der Landmannstraße einen ganz besonderen Anstrich geben.“

Fasziniert von Kameramann und Bildregisseur Michael Ballhaus setzte sich Vietor zuerst intensiv mit Film sowie Dreh- und Schnitttechnik auseinander. Auslandsaufenthalte in Neuseeland und Kanada sowie das Investment in eine gute Kamera lenken ab 2008 seinen Fokus stärker auf die Fotografie von Menschen, die ihn zu seinem aktuellen Projekt „Humans of Cologne“ geführt hat. Die Serie „Menschen am Lenauplatz“ ist ein Teil dieses Projektes.

Zur diesjährigen Ausstellung „Menschen am Lenauplatz“ stellt Vietor erstmalig in Landmann-31 aus.

Ausstellungsdauer:
30.10.2020 – 15.04.2021, täglich von 10 – 22 Uhr
Vernissage entfällt
Finissage 03.06.2021 um 18:30 Uhr

Aufgrund der momentanen Hygiene- und Abstandsregelungen gibt es für uns alle gewisse vorübergehende Einschränkungen und Änderungen bei Ihrem Besuch wie bspw. das Tragen einer Mundnasenbedeckung. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die in Köln aktuell geltenden Regeln.

An der Frau | 04.09.-21.10.

Seit der ersten Bilder im Jahr 2005 malte Dietmar H.D.T. Jäkel bis heute über 40 Werke seiner Serie „An der Frau“. Die Arbeiten dieser Werkreihe entstehen nach zufällig entstandenen Fotos; gleichsam Momentaufnahmen werden als Ursprung genutzt. Dann werden die Ausschnitte stark vergrößert und in einem intensiven Malprozess realistisch auf die Leinwand gebracht. Durch diese stark maximierten Ausschnitte eines Teils des weiblichen Körpers entsteht eine neue Sehweise, wird dieser anders gesehen und rezipiert. In verschiedenen Inszenierungen, sei es beim Fotografieren, beim Sitzen oder Geldzählen wird das Thema Körper immer wieder neu angegangen und beobachtet. In dieser extremen „Ausschnitthaftigkeit“ lässt Jäkel humoristische und erotische Elemente zu einer Hommage an die Weiblichkeit verschmelzen – mit Augenzwinkern und Charme.

Zur Vernissage am Freitag, den 4. September wird der Künstler anwesend sein und dem Besucher die Möglichkeit geben, mit ihm in Dialog zu treten.

Dietmar H.D.T. Jäkel, geboren 1953 in Gelsenkirchen, studierte Malerei an der Academie du Feu in Ravenel, Frankreich und anschließend Kunst und Germanistik sowohl an der Universität Düsseldorf als auch an der Folkwangschule und Universität Essen. Seine Arbeiten waren bisher auf Ausstellungen in Venezuela, Österreich, Spanien und Deutschland zu sehen und sind Bestandteil vieler öffentlicher, aber auch privater Sammlungen.

Zur diesjährigen Ausstellung „An der Frau“ stellt Jäkel erstmalig in Landmann-31 aus.

Ausstellungsdauer:
04.09. – 21.10.2020, täglich von 10 – 22 Uhr
Vernissage Fr., 04.09.2020 um 19 Uhr
Finissage    Mi., 21.10.2020 um 18 Uhr

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