Augenscheinlich | 21.06.-07.08.

Wahrnehmen, vertrauen sowie gleichzeitig misstrauen dem Gezeigten aber auch der eigenen Fantasie – In der Ausstellung „Augenscheinlich“ präsentieren die Künstler Caspar Reuter und Norberto Luis Romero analoge Objekte und digitale Arbeiten. Dabei verschwimmen die Grenzen von Materialität und Realität, reizen zur Kontroverse und lassen im Betrachter durch die unterschiedliche Wahrnehmung unerwartete Komplikationen entstehen.

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Details aus „Augenscheinlich“ – Caspar Reuter und Norberto Luis Romero

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 21. Juni werden die Künstler anwesend sein und dem Besucher die Möglichkeit geben, mit ihnen in Dialog zu treten.

Caspar Reuter, geboren 1976 in Frechen, widmete sich zuerst als Assistent von Wolfgang Göddertz dem Metall bevor er an der Kunsthochschule ArtEZ in Arnheim studierte. Nach einer prägenden Zeit in China, wo er in Wuhan anderthalb Jahre als Kunstlehrer wirkte, lebt und arbeitet Caspar Reuter als freier Künstler in Köln. Mit der Konzentration auf die Bildhauerei setzt sich Reuter in seinen jüngeren Werken vertieft mit dem Material Silikon auseinander.

Norberto Luis Romero, geboren 1949 in Argentinien, studierte Kinematographie und Bildende Kunst. Seine Werke umfassen Collagen, Objekte und entstehen auch mittels digitaler Technik wie ein Großteil der ausgestellten Arbeiten. Mittels arrangierten Bildelementen erzählt Romero Geschichten in kritischer Konfrontation mit der Realität; unbequem bis brutal und gleichermaßen auf eine faszinierende Art ästhetisch.

Ausstellungsdauer:
21.06. bis 07.08.2019, täglich von 10 – 22 Uhr
Vernissage Fr., 21.06.2019 um 18:30 Uhr
Finissage  Mi., 07.08.2019 ab 18:00 Uhr

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STAND der DINGE | 06.05.-07.06.

Künstlerisches Schaffen ist bekanntlich immer ein Prozess. Daher sind Ausstellungen auch immer eine oder mehrere Momentaufnahmen einer stetig fortschreitenden Entwicklung.
Angetrieben wird diese Entwicklung zum Einen inhaltlich von der Wahl der Themen, durch Vertiefung einer Fragestellung oder auch einer Umorientierung. Zum Anderen verweist sie auf das zunehmende Vertraut-sein, wie auch das anfängliche Erproben einer Technik. Zudem zeigt sich mal die Ausarbeitung eines bestimmten Stils, mal ein stetiger Wandel dessen.
Die in der Ausstellung „STAND der DINGE“ gezeigten Werke werden eben besonders charakterisiert durch Umorientierung im Sinne von Verlagerung des inhaltlichen Schwerpunkts, von Erprobung neuer Techniken durch Verwendung anderer Materialien und Medien, vom Wandel des Stils durch Veränderung der Darstellung. Und der Prozess schreitet während der Ausstellungsdauer weiter voran, deswegen wird auch die Präsentation durch Ergänzung und Austausch von Werken im Laufe der vier Wochen ihren Zustand verändern.

Kunstroute 2017 - Ellipse 04
STAND der DINGE // Ellipse // 2017

Die Künstlergruppe ELLIPSE wurde im Herbst 2012 von den beiden in Köln lebenden Künstlern Deborah Frings und Klaus Schaefer gegründet. Im Sommer 2014 stieß dann der Kölner Künstler Henning Beckschulte zum inneren Kreis der Künstlergruppe. Dieser innere Kreis wird auf Einladung durch einen äußeren Kreis von Künstlerkollegen ergänzt, den sogenannten „Friends“.
Das Kunst-Schaffen bildet einen festen zentralen Bestandteil ihres Lebens und soll im Rahmen von Gruppenprojekten primär frei von kommerziellen Interessen und unabhängig von institutionellen Instanzen des Kunstmarkts sein. Gemeinsam setzen sie sich kritisch mit allgemeinen Aspekten des menschlichen Daseins, mit alltäglichen und scheinbar banalen Erfahrungen oder Beobachtungen, sowie mit vermeintlichen „Realitäten“ in der Kunst auseinander. Dabei ist oft die Interaktion mit den Betrachtern wichtig und prägend für Konzeption von Projekten.

Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, den 6. Mai werden die Künstler ab 14 Uhr anwesend sein und dem Besucher die Möglichkeit geben, mit ihnen in Dialog zu treten.

Ausstellungsdauer:
06.05. bis 07.06.2017, täglich von 10 – 22 Uhr